Naturheilkundepraxis Oldenburg | 0441-25844 - Ralph Reck


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Erkrankungen des Gehirns

Zeitungsartikel

Artikel zum Thema:
Erkrankungen des Gehirns aus Sicht der
Traditionellen Chinesischen Medizin und der Naturheilverfahren


Autor dieses Beitrages
Ralph Reck

Depressionen, Alzheimererkrankung, Parkinson, multiple Sklerose sowie das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom sind Erkrankungen, die das Gehirn betreffen. Merkwürdigerweise befinden sich diese Erkrankungen in den Industrieländern auf dem Vormarsch. Wir
dürfen also schlussfolgern, dass uns Teile der Errungenschaften, die uns gegenüber der "dritten Welt" und
den Schwellenländern als privilegiert auszeichnen, zugleich krank machen. Unsere moderne Medizin leistet Unfassbares in Bezug auf Untersuchung und Diagnose und doch sind ihre Möglichkeiten bezüglich der Behandlung dieser "Volksleiden" in der Summe wenig befriedigend. Erkrankte und deren Angehörige wissen in aller Regel, wie die Diagnose lautet, sind aber meist ratlos, was sie selbst
tun können, um den Verlauf der Erkrankung mit natürlichen Mitteln günstig zu beeinflussen.



"Licht ins Dunkel bringen"
Das wünschen sich alle betroffenen Menschen und deren Angehörige.







In der Chinesischen Medizin und in der Naturheilkunde werden die Erkrankungen des Geistes und der Seele dem "Inneren" zugerechnet, sie treffen "ins Mark". Damit sind sie chronisch und bedürfen der Kräftigung und Nährung mit wertvollen "Essenzen".
Zu diesen Essenzen gehören - neben ausreichend Wasser - zu gleichen Teilen Eiweiß und Fett, denn daraus besteht das Gehirn, das zudem den höchsten Cholesteringehalt aller Gewebe aufweist. Die Ächtung von Eiweiß, Fetten und besonders von Cholesterin als schädliche Lebensmittel, geht an der Realität unseres Körpers und unseres Gehirns vorbei. Eiweiß, Fett und Cholesterin sind die Baustoffe für das Hochleistungsorgan Gehirn.
Dieses 1,25 kg schwere Organ leistet auf seinen 5,8 Millionen Kilometern Streckennetz, auf dem jeder "Bahnhof" mit höchstens viermal Umsteigen zu erreichen ist, das, wozu modernste Rechner auf absehbare Zeit nicht annähernd fähig sein werden und stellt dafür bis zu 25% der Gesamtenergie unseres Körpers bereit.
Eine eiweiß- und fettarme Ernährung mit hohem Kohlenhydratanteil führt zu einem Mangel an lebenswichtigen Körperbaustoffen und in der Folge zu Funktionsstörungen des Gehirns!
Zudem sollten ganzheitliche Aspekte Berücksichtigung finden. Gehirngerechte Ernährung und gehirngerechtes Verhalten bilden einen gemeinsamen Fokus bei einer medizinischen Betreuung, die den Menschen nicht als wandelndes Chemielabor begreift, sondern als das, was er ist: Ein höchst individuelles, fein verwobenes Körper/Geist/Seele-Gefüge mit uralten Bedürfnissen und Erfahrungen.

Die Annahme, dass unser Verstand, das Großhirn, der Herr unseres Tun und Lassens ist, wurde längst wissenschaftlich widerlegt. Es ist lediglich der imposante, jüngste Spross von vier Gehirnen. Das Stammhirn und das Zwischenhirn sind älter und mächtiger. Sie funktionieren reflexartig unbewusst. Zusammen mit der Chemie der Körperbotenstoffe, steuern sie uns weitgehend instinktiv und automatisch mit höchster Präzision, und lassen das Großhirn und damit auch uns im Glauben, wir hätten wirklich etwas zu melden.
Wenn diese alten Gehirnzentren mit dem Nesthäkchen uneins werden, wenn "Herz" und Verstand auseinander triften, dann herrscht Dissonanz. Im Zweifelsfall erkranken Menschen in solchen Spannungsfeldern. Die moderne Gehirnforschung ist eine der faszinierendsten medizinischen Disziplinen. Wen dieses Wissen kalt lässt, der schläft auch bei Hitchcock ein.



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